Elterninitiative „Kleiner Fels“
spendet Bücher für Elternbibliothek

(v.l.: Lars Hüttler (Geschäftsführer Bunter Kreis),
Maike Graf-Raich, Samuel Raich, Schwester Louisa)


Nach einer Frühgeburt kommen viel Fragen auf die Eltern zu, z. B.

  • Wie muss mein Kind behandelt werden?
  • Kann ich trotzdem stillen?
  • Was kann ich für mein Frühchen tun?
  • Wie kann ich als Mutter oder Vater das Erlebnis „Frühgeburt“ verarbeiten?
  • Was wird auf uns zukommen?

Damit die Eltern sich in Ruhe über alle diese Dinge informieren können, hat die Elterninitiative „Kleiner Fels“ die Elternbibliothek der Frühchenstation der Uni Bonn im Sommer 2009 mit einer großzügigen Buchspende bedacht.

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Frühchen-Geschwister stärken!

Elterninitiative „Kleiner Fels“ spendet Vorlese-/Bilderbücher

(v. l.: Schwester Sara, Schwester Doris und Maike Graf-Raich)

Aufmerksame Zuwendung für Geschwisterkinder ist besonders wichtig, wenn das neue Baby viel zu früh geboren wurde. Gerade dann ist es jedoch besonders schwierig, sich ausreichend um die älteren Kinder zu kümmern, weil die Kräfte der Eltern durch große Sorge und ständige Fahrten ins Krankenhaus aufgezehrt werden.

Mit der Spende von Bilder- bzw. Vorlesebüchern an die Frühchenstationen der Kinderklinik in Bonn und der DRK-Kinderklinik Siegen will die Gruppe „Kleiner Fels – Elterninitiative für Frühgeborene und kranke Neugeborene im Westerwald“ eine Möglichkeit bereit stellen, Geschwisterkinder hilfreich zu begleiten und aufzufangen, weil sich deren Alltag durch die Frühgeburt besonders verändert. Eltern, Großeltern oder andere Bezugspersonen sollen die Bücher in Zukunft von den Stationen ausleihen können, so die Idee der erfahrenen Frühcheneltern.

Mit dem Mädchen Julia in der Geschichte, deren Bruder Leo zu früh geboren wird, können sich die Kinder identifizieren. Ein Brüderchen oder Schwesterchen im Krankenhaus wird zu einer Situation, die auch andere Kinder erleben. Das gemeinsame Lesen mit einer Bezugsperson hilft den Kindern, ihre eigenen Gefühle und Gedanken zur Sprache zu bringen. Es wird ihnen dadurch leichter, sich in die veränderte Familiensituation einzufinden. Mit Julia können sie schließlich eigene Ideen entwickeln, was sie für das kleine Geschwisterchen tun können.

„Dieses Buch ist eine gute Unterstützung für Familien mit älteren Geschwisterkindern! Denn eine Frühgeburt betrifft immer die ganze Familie.“, betonen Karin Jäkel und Maike Graf-Raich von „Kleiner Fels“.

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Spende für Winzlinge
Elterngruppe “Kleiner Fels” übergibt im Mai 2007 Frühchen-Kleidung

07.05.2007. Ein Sortiment besonders kleiner Hemdchen und Mützchen für seine kleinsten Patienten haben Vertreterinnen der Gruppe „Kleiner Fels – Elterninitiative für Frühgeborene und kranke Neugeborene im Westerwald“ dem Leiter der DRK-Kinderklinik Siegen, Prof. Burghardt, überreicht.

                     (v.l.: K. Jäkel, J. Jäkel, A. Brühl, Prof. Dr. R. Burghard)

Zwar werden die winzigen Frühgeborenen, die auf den beiden Intensivstationen der DRK-Kinderklinik betreut werden, in der für sie optimalen Wärme eines Inkubators versorgt und bräuchten daher eigentlich keine Kleidung, um vor Auskühlung geschützt zu sein. Dennoch kann eine leichte Bekleidung sowohl den Kindern dabei helfen, ein besseres Körpergefühl zu entwickeln, als auch die Eltern in der manchmal schwierigen Bindung an ein sehr kleines und sehr krankes Kind unterstützen.

Nach dem Wunsch der Selbsthilfegruppe sollen mit den gespendeten Kleidungsstücken auch Frühchen, die an den Folgen ihrer allzu frühen Geburt versterben, ausgestattet werden, um den betroffenen Familien ein würdiges und liebevolles Abschiednehmen zu ermöglichen.

Musste die Gruppe vor einigen Jahren für eine ähnliche Spende an die DRK-Kinderklinik noch auf neutrale Hemdchen aus einer Kollektion für Puppenbekleidung zurückgreifen, konnte sie nun endlich Hemdchen und Mützchen erwerben, die in „Größe“, Material und Funktionalität eigens für die Bedürfnisse frühgeborener Kinder hergestellt wurden.

„Wir wissen die engagierte und kompetente Versorgung der Frühchen in der DRK-Kinderklinik sehr zu schätzen, denn sehr kleine Frühgeborene stellen Mediziner und Pflegekräfte vor enorme Herausforderungen, und zwar in fachlicher wie in menschlicher Hinsicht.“, erklärte Karin Jäkel, deren Sohn als ehemaliges Frühchen der 25. Schwangerschaftswoche vor mehr als 8 Jahren seine ersten Lebensmonate auf den Frühchenstationen dieses Hauses verbrachte.

„Auch die Eltern der sehr früh geborenen Kinder brauchen unbedingt Unterstützung, um das seelische Trauma, welches eine besonders frühe Geburt immer bedeutet, aufarbeiten zu können. Nur so können sie ihr Kind möglichst effektiv in seiner Entwicklung unterstützen!“, betonten die Elternvertreterinnen.

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Kontakt:
Maike Graf-Raich
Karin Jäkel
Anja Hans